Weichmagnetische Legierungen1J46/ FeNi 46
Hauptsächlich eingesetzt in zwei Bereichen: Energieumwandlung und Informationsverarbeitung
In der Energiewirtschaft werden Legierungen mit hoher magnetischer Induktion und geringen Kernverlusten vorwiegend in starken Magnetfeldern eingesetzt. In der Elektronikindustrie hingegen werden Legierungen mit hoher magnetischer Permeabilität und niedriger Koerzitivfeldstärke bevorzugt. Bei hohen Frequenzen werden dünne Bänder oder Legierungen mit höherem spezifischem Widerstand verwendet, üblicherweise Bleche oder Streifen.
Weichmagnetische Werkstoffe werden aufgrund von Wirbelströmen, die im Material induziert werden, für den Austausch verwendet. Dies führt zu Verlusten. Je geringer der Widerstand der Legierung, desto größer die Dicke und desto höher die Frequenz des magnetischen Wechselfelds. Dadurch nehmen die Wirbelstromverluste zu und die magnetischen Eigenschaften nehmen ab. Um dies zu vermeiden, muss das Material zu dünneren Blechen (oder Bändern) verarbeitet und die Oberfläche mit einer Isolierschicht versehen werden. Alternativ kann eine Oxidschicht auf der Oberfläche erzeugt werden. Bei solchen Legierungen wird häufig eine Magnesiumoxid-Elektrophorese-Beschichtung verwendet.
Eisen-Nickel-Legierung wird hauptsächlich in Wechselfeldanwendungen eingesetzt, vor allem für Jocheisen, Relais, kleine Leistungstransformatoren und magnetisch abgeschirmte Bauteile.


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