Die durchschnittliche Lebensdauer eines Warmwasserbereiters beträgt 6 bis 13 Jahre. Diese Geräte benötigen regelmäßige Wartung. Warmwasser macht etwa 20 % des Energieverbrauchs eines Haushalts aus, daher ist es wichtig, den Warmwasserbereiter so effizient wie möglich zu betreiben.
Wenn das Wasser unter der Dusche nicht warm wird, schaltet sich Ihr Warmwasserbereiter wahrscheinlich nicht ein. In diesem Fall lässt sich das Problem möglicherweise leicht beheben. Manche Probleme erfordern zwar die Hilfe eines Fachmanns, aber wenn Sie einige grundlegende Probleme mit Warmwasserbereitern kennen, können Sie entscheiden, ob Sie die Reparatur selbst durchführen können. Sie müssen lediglich die Stromversorgung Ihres Warmwasserbereiters überprüfen, um die Fehlerursache zu finden.
Wenn Ihr Gaswarmwasserbereiter nicht funktioniert, könnte die Beleuchtung defekt sein. Die meisten Kontrollleuchten befinden sich unten am Warmwasserbereiter, unter dem Tank. Sie können sich hinter einer Wartungsklappe oder einer Glasscheibe befinden. Lesen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Warmwasserbereiters oder befolgen Sie diese Anweisungen, um die Beleuchtung wieder einzuschalten.
Wenn der Zünder nach dem Anzünden sofort wieder erlischt, halten Sie den Gasregler 20–30 Sekunden lang gedrückt. Leuchtet die Kontrollleuchte danach immer noch nicht auf, muss das Thermoelement möglicherweise repariert oder ausgetauscht werden.
Das Thermoelement ist ein kupferfarbener Draht mit zwei Anschlüssen. Es sorgt dafür, dass der Zünder brennt, indem es je nach Wassertemperatur die richtige Spannung zwischen den beiden Anschlüssen erzeugt. Bevor Sie versuchen, dieses Bauteil zu reparieren, müssen Sie feststellen, ob Ihr Warmwasserbereiter ein herkömmliches Thermoelement oder einen Flammenfühler besitzt.
Neuere Gaswarmwasserbereiter verwenden Flammenfühler. Diese elektronischen Zündsysteme funktionieren ähnlich wie Thermoelemente, erkennen aber durch Gasmessung, wann der Brenner zündet. Sobald das Wasser unter die eingestellte Temperatur sinkt, schalten beide Systeme die Kontrollleuchten ein und zünden den Brenner.
Möglicherweise finden Sie im Inneren der Brennerbaugruppe, kurz vor der Kontrollleuchte, einen Flammenmelder oder ein Thermoelement. Flammenmelder sind in der Regel zuverlässiger, jedoch können Schmutz und Ablagerungen verhindern, dass sie die Kontrollleuchte oder den Brenner aktivieren.
Bei Arbeiten oder Reinigungen an elektrischen Anlagen sind stets die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehört beispielsweise das Tragen eines Kippschalters und von Gummihandschuhen.
Bevor Sie die Brennereinheit zur Überprüfung auf Ablagerungen ausbauen, schließen Sie unbedingt auch das Gasventil am Warmwasserbereiter und die angrenzende Gasleitung. Arbeiten Sie nur dann an einem Gaswarmwasserbereiter, wenn Sie sich sicher fühlen, da es bei unsachgemäßer Handhabung zu Explosionen und Unfällen kommen kann. Wenn Sie sich bei der Arbeit mit einem Fachmann wohler fühlen, ist dies der sicherste Weg.
Wenn Sie das Thermoelement oder den Flammenfühler reinigen möchten, können Sie einen Staubsauger mit feiner Düse verwenden, um sichtbaren Schmutz und Staub zu entfernen. Bei leichter Verstopfung sollte das Gerät danach wieder normal funktionieren. Leuchtet die Kontrollleuchte nach dem Absaugen nicht auf, ist der Flammenfühler oder das Thermoelement möglicherweise defekt. Ältere Teile weisen unter Umständen stärkere Verschleißerscheinungen wie Zunder auf, können aber auch komplett ausfallen.
Bevor Sie das Thermoelement austauschen, sollten Sie jedoch andere mögliche Ursachen für die Fehlermeldung in Betracht ziehen. Möglicherweise ist der Thermoelementdraht zu weit vom Sensor entfernt. Überprüfen Sie das Thermoelement und justieren Sie die Drähte gegebenenfalls.
Wenn die Lampe gar nicht leuchtet, ist möglicherweise die Zündröhre verstopft. Das kann auch der Fall sein, wenn die Flamme schwach ist und einen orangenen Schimmer hat. In diesem Fall kann das Thermoelement die Flamme möglicherweise nicht erfassen. Sie können versuchen, die Flamme zu vergrößern, indem Sie Ablagerungen aus der Zündröhre entfernen.
Zuerst die Gaszufuhr abstellen. Die Zündflammenöffnung befindet sich am Einlass der Zündflammenzuleitung. Sie sieht aus wie ein kleines Messingröhrchen. Sobald Sie das Röhrchen gefunden haben, drehen Sie es nach links, um es zu lösen. Es ist sehr schmal; daher entfernen Sie Ablagerungen am besten, indem Sie die Ränder mit einem in Alkohol getauchten Wattestäbchen abwischen. Hartnäckigen Schmutz können Sie auch mit Druckluft entfernen. Nach der Reinigung und dem Zusammenbau die Gaszufuhr wieder öffnen und versuchen Sie, die Lampe erneut einzuschalten.
Wenn die Lichter nach Befolgung der obigen Anweisungen immer noch aus oder aus sind, sollten Sie das Thermoelement oder den Flammenfühler austauschen. Der Austausch ist einfach und kostengünstig und erfordert lediglich Ersatzteile und Werkzeug. Thermoelemente werden häufig in Baumärkten und Online-Shops angeboten. Wenn Sie jedoch nicht wissen, welches Teil Sie benötigen oder sich bei der Durchführung der Austauschanleitung unsicher fühlen, wenden Sie sich an einen Fachmann.
Wenn Sie das Thermoelement selbst austauschen möchten, drehen Sie vorher unbedingt das Gas ab. Das Thermoelement wird üblicherweise von drei Muttern gehalten. Lösen Sie diese, um die gesamte Brennereinheit zu entnehmen. Sie lässt sich dann leicht aus der Brennkammer herausschieben. Anschließend können Sie das Thermoelement entfernen und durch ein neues ersetzen. Bauen Sie den Brenner nach dem Austausch wieder zusammen und prüfen Sie die Kontrollleuchte.
Elektrische Warmwasserbereiter verfügen über Heizstäbe, die das Wasser im Tank unter hohem Druck erhitzen. Dies kann die Fehlersuche bei Problemen mit dem Warmwasserbereiter etwas erschweren.
Wenn Ihr elektrischer Warmwasserbereiter nicht ordnungsgemäß funktioniert, müssen Sie ihn vor der Reparatur ausschalten. In manchen Fällen lässt sich das Problem durch einfaches Umschalten des Leitungsschutzschalters oder Ersetzen einer durchgebrannten Sicherung beheben. Einige elektrische Warmwasserbereiter verfügen sogar über einen Sicherheitsschalter, der bei einer Störung einen Reset auslöst. Das Zurücksetzen dieses Schalters neben dem Thermostat kann das Problem beheben. Sollte Ihr Warmwasserbereiter jedoch wiederholt den Reset-Knopf betätigen, suchen Sie nach anderen Fehlerquellen.
Im nächsten Schritt sollten Sie die Spannung mit einem Multimeter überprüfen. Ein Multimeter ist ein Messgerät zur Messung elektrischer Größen. Dadurch erhalten Sie einen Hinweis auf die Ursache des Stromausfalls, wenn Ihr Warmwasserbereiter ausgeschaltet ist.
Elektrische Warmwasserbereiter besitzen ein oder zwei Heizelemente, die das Wasser erhitzen. Mit einem Multimeter lässt sich die Spannung dieser Bauteile überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren.
Schalten Sie zuerst den Sicherungsautomaten des Warmwasserbereiters aus. Um an den Kanten des Heizelements arbeiten zu können, müssen Sie die obere und untere Abdeckung sowie die Isolierung entfernen. Prüfen Sie anschließend das Heizelement mit einem Multimeter, indem Sie die Schraube und den Metallsockel des Elements berühren. Bewegt sich der Zeiger des Multimeters, muss das Element ausgetauscht werden.
Die meisten Hausbesitzer können die Reparaturen selbst durchführen. Wenn Sie sich jedoch im Umgang mit Wasser und elektrischen Bauteilen unsicher fühlen, sollten Sie unbedingt einen Fachmann hinzuziehen. Diese Bauteile werden oft als Tauchheizkörper bezeichnet, da sie das Wasser erwärmen, sobald sie in einen Tank eingetaucht werden.
Um ein Heizelement in einem Warmwasserbereiter auszutauschen, müssen Sie den Typ des Elements im Gerät kennen. Neuere Geräte haben oft eingeschraubte Elemente, ältere hingegen meist angeschraubte. Sie finden eine Kennzeichnung auf dem Warmwasserbereiter, die die Art des Elements beschreibt, oder Sie können im Internet nach Marke und Modell suchen.
Es gibt außerdem obere und untere Heizelemente. Die unteren Elemente müssen häufig aufgrund von Ablagerungen am Boden des Speichers ausgetauscht werden. Mit einem Multimeter können Sie feststellen, welches Element defekt ist. Sobald Sie den genauen Typ des auszutauschenden Heizelements ermittelt haben, suchen Sie ein Ersatzelement mit der gleichen Spannung.
Sie können beim Austausch der Heizelemente eine geringere Leistung wählen, um die Lebensdauer Ihres Warmwasserbereiters zu verlängern und Energie zu sparen. In diesem Fall erzeugt das Gerät weniger Wärme als vor dem Auftreten des Problems. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Ersatzelemente auch das Alter des Warmwasserbereiters und die Wasserqualität in Ihrer Region. Wenn Sie Hilfe bei der Identifizierung des richtigen Ersatzteils benötigen, wenden Sie sich an einen Fachmann.
Wenn Sie Zweifel am Umgang mit Strom und Wasser haben, beauftragen Sie einen Installateur. Wenn Sie sich die Arbeit selbst zutrauen, schalten Sie den Sicherungsautomaten aus und prüfen Sie die Spannung mit einem Multimeter, um sicherzustellen, dass der Warmwasserbereiter absolut stromlos ist, bevor Sie beginnen. Befolgen Sie die unten stehenden Anweisungen zum Austausch des Heizelements im Warmwasserbereiter, gegebenenfalls auch ohne Entleerung des Tanks.
Dieses praktische Video von Jim Vibrock zeigt Ihnen, wie Sie das Heizelement in Ihrem Warmwasserbereiter austauschen können.
Wenn Sie Ihre Haushaltsgeräte regelmäßig warten, arbeiten sie effizienter und Sie vermeiden Wasser- und Energieverschwendung. Außerdem verlängert sich dadurch ihre Lebensdauer. Durch die rechtzeitige Reparatur Ihres Warmwasserbereiters tragen Sie zur Umweltfreundlichkeit Ihres Zuhauses bei.
Sam Bowman schreibt über Menschen, Umwelt, Technologie und deren Zusammenhänge. Er nutzt das Internet gerne, um sich bequem von zu Hause aus für seine Gemeinde zu engagieren. In seiner Freizeit geht er gerne joggen, liest und besucht die örtliche Buchhandlung.
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Veröffentlichungsdatum: 26. August 2022



